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Hier finden Sie wichtige Informationen zur Corona-Krise

Bitte beachten Sie die Empfehlungen für Eltern zum Verhalten im Verdachts-und Krankheitsfall in Schulen und Kitas des Kreises Höxter.  Den genauen Wortlaut dieser Publikation vom 01.09.2020 (veröffentlicht am 18.09.2020) finden Sie über diesen Link.

In dieser Empfehlung wird beschrieben, wann Kinder aus der Betreuung abzuholen sind und wie bei einer bestätigten Infektion die Information an Eltern/Kinder/Personal erfolgt.

Rückkehr zum Regelbetrieb in den nordrhein-westfälischen Kindertagesstätten                                      11.08.2020

Liebe Eltern/Erziehungsberechtigte.

über das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration NRW wurde verfügt, dass die Kitas in NRW ab Montag, 17.08.2020 wieder zum Regelbetrieb zurückkehren sollen.

Dies bedeutet, dass die eingeschränkten Betreuungszeiten dann den vertraglich vereinbarten Betreuungszeiten weichen werden.
Ausgenommen von der Betreuung sind dann nach wie vor Kinder mit Krankheitssymptomen und auch Rückkehrer aus Risikogebieten.

Das Ministerium weist darauf hin, dass diese Öffnung grundsätzlich unbefristet erfolgen soll. Es könne aber wieder zu Einschränkungen kommen, lokal oder auch landesweit, wenn die Entwicklung des Infektionsgeschehens dies erfordere. Weitergehende Informationen hierzu finden Sie weiter unten stehend.

Trotz dieser Rückkehr zum Regelbetrieb wollen wir einige für uns wichtige Standards weiter aufrechterhalten.

Weiterhin gilt:
- Bitte beachten Sie bei der Übergabe der Kinder die Maskenpflicht für Eltern/Angehörige (Kita-Kinder sind nicht maskenpflichtig!)
- Bitte halten Sie sich bei der Übergabe an die festgelegten Orte für die jeweilige Gruppe
- Bitte achten Sie im privaten Umfeld auch weiterhin auf die Corona-Regeln
- Bitte achten Sie im privaten Umfeld möglichst darauf, keine Infektionsketten zwischen Kindern unterschiedlicher Kita-Gruppen zu schaffen

Wir haben nichts erreicht, wenn nach einer nachgewiesene Corona-Infektion die komplette Kindertagesstätte für Wochen geschlossen werden muss!
Nach wie vor müssen wir im Falle einer Infektion dem Gesundheitsamt sämtliche möglichen Infektionsketten offenlegen, sodass alle Kontaktpersonen in Quarantäne gehen und getestet werden müssen.

Dem Personal in Kindertagesstätten wurde jetzt die Möglichkeit eröffnet, sich 14-tägig bis zum Beginn der Herbstferien testen zu lassen.

Ihre Lebenshilfe Höxter

Das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes NRW hat eine neue Empfehlung zum Umgang mit Krankheitssymptomen herausgegeben:

Laut Ministerium hat der Umgang mit leichten Krankheitssymptomen bei Kindern in der Praxis große Unsicherheit ausgelöst. Dies wurde zum Anlass genommen, die Empfehlungen für die Kitas zu überarbeiten. Folgende Regelungen sind ab sofort gültig:

Kranke Kinder:
Grundsätzlich gilt: Kinder mit Fieber (mehr als 38,5 °C gelten als Fieber) und/oder Symptomen, die nach Einschätzung der Eltern und der Einrichtung oder Kindertagespflege auf eine akute, infektiöse und ansteckende Erkrankung hinweisen, sollen nicht betreut werden.
Treten die Symptome in der Tagesbetreuung auf, sind die Kinder von den Eltern abzuholen!
Die Kinder sollen sich zu Hause auskurieren und gegebenenfalls einer Kinderärztin oder einem Kinderarzt vorgestellt werden.
Für die Wiederaufnahme ist kein ärztliches Attest erforderlich.
Vor dem Hintergrund des nicht einzuhaltenden Abstandsgebotes in Kindertagesbetreuung und wegen der fehlenden Maskenpflicht für Kinder im Kita-Alter können die Einrichtungen zum Schutz der Beschäftigten und der anderen Kinder diesen Grundsatz konsequenter anwenden als vor der Pandemie.

Umgang mit Schnupfen:
Auch Schnupfen kann nach Aussage des RKI zu den Symptomen einer Covid-19-Erkrankung gehören.
Empfohlen wird folgendes Vorgehen: Im Falle einer laufenden Nase oder weiterer Krankheitsanzeichen oder Beeinträchtigung des Wohlbefindens des Kindes soll zunächst 24 Stunden zu Hause beobachtet werden, ob weitere Symptome (wie Husten, Fieber etc.) hinzukommen. Wenn keine weiteren Symptome auftreten, kann das Kind wieder in der Kindertageseinrichtung betreut werden.
Für die Wiederaufnahme ist kein ärztliches Attest, jedoch eine Mitteilung der Eltern erforderlich.

Diese Empfehlungen beziehen sich auf Krankheitssymptome, die im Zusammenhang mit einer akuten, infektiösen und ansteckenden Erkrankung stehen oder auf eine solche hindeuten. Sie gelten nicht für diagnostizierte oder im Einzelfall bei Eltern und Einrichtung  bekannte, nicht-infektiöse chronische Erkrankungen wie beispielsweise Asthma, Allergien, Heuschnupfen oder Neurodermitis. Diese Kinder sind, wenn sie keine anderen oder neuen Symptome haben, in die Betreuung aufzunehmen.

Die Eltern sind in der Verantwortung, den Gesundheitszustand ihres Kindes einzuschätzen, bevor sie es in die Kindertagesbetreuung bringen. Die Einrichtung kann die Betreuung ablehnen, solange das Kind aus ihrer Sicht Krankheitssymptome zeigt, die eine verantwortungsvolle Betreuung ausschließen.
Die Empfehlung verbietet allerdings nicht, Kinder mit Krankheitssymptome zu betreuen, wenn die Einrichtung dies so entscheidet.
Im Rahmen einer vertrauensvollen Bildungs- und Erziehungspartnerschaft sollen Kindertageseinrichtungen gemeinsam mit den Eltern zu einer verantwortbaren Regelungen kommen.

Bitte beachten Sie bei Rückkehr aus Risikogebieten die verbindliche Testungs -und Quarantänepflicht!